Diskussionsforen zum Themenbereich:
Täuschungen und Fallstricke  
 
 Wirtschaft und Soziales  

        Der Marxismus und der klassische Sozialismus | für Eilige
      Ein Flickwerk aus anthropologischen und ökonomischen Beliebigkeiten
Tot geglaubte leben länger - sagt das Sprichwort. Könnte sich vielleicht auch der Marxismus irgendwann zurückmelden? Nein! Er ist durch sein praktisches Versagen als Utopie nicht mehr attraktiv und wegen seiner theoretischen Fehler hat er sich als Wissenschaft kompromittiert. Völlig nutzlos ist er trotzdem nicht. Er bleibt zweifellos die systematischste und umfassendste Kritik des Kapitalismus, die es je gab. Außerdem sind manche seiner Fehler immer noch aktuell. Zu ihnen gehören auch die typischen Irrtümer jener Menschen, die es zwar gut meinen, aber immer nur Unheil anrichten. Die Beschäftigung mit dem Marxismus bietet uns also die Gelegenheit, auch solche Irrtümer - die es bestimmt noch lange geben wird - besser zu begreifen und aus ihnen zu lernen.
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        Der Frühliberalismus | für Eilige
      Eine großartige Errungenschaft des menschlichen Geistes
Die westliche ökonomische und politische Ordnung und das industrielle Zeitalter waren keine Selbstläufer der Geschichte, und schon gar nicht ihre notwendige Entwicklung. Sie waren im Wesentlichen Folgen und Ergebnisse einer einzigartigen wissenschaftlichen Revolution (Paradigmenwechsel), die am Ende des Mittelalters begann. Das neue Zeitalter entwickelte sich auf neuen theoretischen Grundlagen, die eine relativ kleine Zahl von originellen Denkern und überzeugten Humanisten dieser Zeit entworfen haben. In den folgenden Beiträgen wird gezeigt, dass das wichtigste und das entscheidende Prinzip in ihrem Denkansatz die Ordnung durch Regelung ist. Auch in der neu entstandenen Wirtschaftswissenschaft, damals Politische Ökonomie genannt, beruhte die neue Konzeption der "liberalen" Ordnung ebenfalls auf der Idee der Regelung. Wir werden dieses Prinzip näher erläutern und zugleich zeigen, dass sich mit ihm auch in der heutigen Wirtschaft und Gesellschaft noch vieles erreichen lässt
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        Der Neoliberalismus | für Eilige
      Ein intellektuelles Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Die Bezeichnung neoliberal täuscht. Sie erweckt den Eindruck, es würde sich um eine Weiterentwicklung der ursprünglichen liberalen Theorie handeln. Davon kann keine Rede sein. Wir werden in den nächsten Beiträgen zeigen, dass der Neoliberalismus etwas völlig anderes ist. Er ist in theoretischer Hinsicht eine realitätsfremde akademische Grübelei in steriler Sprache, in politischer Hinsicht eine rechtsstaatlich organisierte Räuberei und in ethischer Hinsicht ein sozialer Genozid. Knapp gefasst: Der Neoliberalismus ist ein geistiger Kannibalismus. Als solcher ist er ein kompletter Verrat am ursprünglichen Liberalismus, der sich den humanistischen und aufklärerischen Idealen der europäischen Moderne verpflichtet sah.
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        Die monetäre (Keynessche) Nachfragetheorie | für Eilige
      Ein Fortschritt nach langer Zeit: Aber knapp daneben ist auch vorbei
In einer Hinsicht war Keynesianismus ein würdiger Nachfolger des ursprünglichen Liberalismus: Er holte nämlich die Wirtschaftswissenschaft aus dem Rauch und Nebel der wilden Abstraktionen (Neoliberalismus) und dem Himmel der hochtrabenden Moralisten (Ordoliberale und Marxisten) auf den Boden der Tatsachen zurück. Aber Theorien bzw. Paradigmen bilden sich nicht durch Fortschreiben von Tatsachen. Sie beginnen mit einer originellen theoretischen Grundlage, die jedoch Keynes und seine Nachfolger nie vermochten zu schaffen. Folglich ist aus dem Kyenesianismus nie ein neues Paradigma geworden. Deshalb wird er nur eine Theorie für spezifische volkswirtschaftliche Situationen bleiben.
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