Der Marxismus und der klassische Sozialismus | für Eilige
Ein Flickwerk aus anthropologischen und ökonomischen Beliebigkeiten
Tot geglaubte leben länger - sagt das Sprichwort. Könnte sich vielleicht auch der
Marxismus irgendwann zurückmelden? Nein! Er ist durch sein praktisches Versagen als Utopie nicht mehr attraktiv
und wegen seiner theoretischen Fehler hat er sich als Wissenschaft kompromittiert. Völlig nutzlos ist er
trotzdem nicht. Er bleibt zweifellos die systematischste und umfassendste Kritik des Kapitalismus, die es je
gab. Außerdem sind manche seiner Fehler immer noch aktuell. Zu ihnen gehören auch die typischen Irrtümer jener
Menschen, die es zwar gut meinen, aber immer nur Unheil anrichten. Die Beschäftigung mit dem Marxismus bietet
uns also die Gelegenheit, auch solche Irrtümer - die es bestimmt noch lange geben wird - besser zu begreifen
und aus ihnen zu lernen.
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Der Frühliberalismus | für Eilige
Eine großartige Errungenschaft des menschlichen Geistes
Wenn man nur ein Jahrhundert zurück denkt, ist man überrascht, wie viele erfolgreiche
Revolutionen es in dieser historisch kurzen Zeit gab: zahlreiche soziale Revolutionen, aber auch einige
wissenschaftliche Revolutionen, diese jedoch nur in den Naturwissenschaften. In den Geisteswissenschaften
dagegen war nur eine einzige wissenschaftliche Revolution (Paradigmenwechsel) in mehr als zwei Jahrtausenden
erfolgreich: die der schottischen Moralphilosophen. Diese großartigen Denker und überzeugten Humanisten haben
die theoretischen Grundlagen für das industrielle Zeitalter und die Demokratie entworfen. Seitdem haben die
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften nichts Vergleichbares hervorgebracht, im Gegenteil. In der letzten Zeit
degenerieren sie sogar zusehends.
( in Vorbereitung )
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Der Neoliberalismus | für Eilige
Ein intellektuelles Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Die Bezeichnung neoliberal täuscht. Sie erweckt den Eindruck, es würde sich um
eine Weiterentwicklung der ursprünglichen liberalen Theorie handeln. Davon kann keine Rede sein. Wir werden
in den nächsten Beiträgen zeigen, dass der Neoliberalismus etwas völlig anderes ist. Er ist in theoretischer Hinsicht
ein akademischer Müll, in politischer Hinsicht eine rechtsstaatlich organisierte Räuberei und in ethischer Hinsicht
ein sozialer Genozid. Knapp gefasst: Der Neoliberalismus ist ein geistiger Kannibalismus. Als solcher ist er ein
kompletter Verrat am ursprünglichen Liberalismus, der sich den humanistischen und aufklärerischen Idealen der
europäischen Moderne verpflichtet sah.
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Die monetäre (Keynessche) Nachfragetheorie | für Eilige
Ein Fortschritt nach langer Zeit: Aber knapp daneben ist auch vorbei
In einer Hinsicht war Keynesianismus ein würdiger Nachfolger des ursprünglichen
Liberalismus: Er holte nämlich die Wirtschaftswissenschaft aus dem Rauch und Nebel der wilden Abstraktionen
(Neoliberalismus) und dem Himmel der hochtrabenden Moralisten (Ordoliberale und Marxisten) auf den Boden der
Tatsachen zurück. Aber Theorien bzw. Paradigmen bilden sich nicht durch Fortschreiben von Tatsachen. Sie
beginnen mit einer originellen theoretischen Grundlage, die jedoch Keynes und seine Nachfolger nie vermochten
zu schaffen. Folglich ist aus dem Kyenesianismus nie ein neues Paradigma geworden. Deshalb wird er nur eine
Theorie für spezifische volkswirtschaftliche Situationen bleiben.